Die unterschätzte Gefahr von Sommergewittern: Wenn der Balkon zum Pool wird
Dringt nach einem starken Unwetter Wasser über den vollgelaufenen Balkon in die Wohnung ein, ist das nicht zwangsläufig ein Fall für die Hausratversicherung.
Dringt nach einem starken Unwetter Wasser über den vollgelaufenen Balkon in die Wohnung ein, ist das nicht zwangsläufig ein Fall für die Hausratversicherung.
Unwetter hatten im vergangenen Jahr in Deutschland fast doppelt so hohe Schäden verursacht wie im Durchschnitt. Insgesamt zählten die deutschen Kraftfahrtversicherer rund 450.000 Schäden in Höhe von 1,7 Milliarden Euro an versicherten Kraftfahrzeugen.
Der Anteil neuer Gebäude in hochgefährdeten Überschwemmungsgebieten ist im Vergleich zum Gebäudebestand nicht gesunken. Auch in der Zukunft sind hohe volkswirtschaftliche Schäden durch Klimaänderungen und Extremwetterereignisse zu erwarten, wird das Baurecht nicht entsprechend angepasst.
Jedes Jahr führen Extremwetterlagen zu Schäden in Milliardenhöhe. Immobilienbesitzer sollten daher an eine Versicherung gegen Elementarschäden denken.
Ihr individuelles Überschwemmungsrisiko durch Flusshochwasser können Immobilienbesitzer und Mieter ganz leicht ermitteln. Dazu stellt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) den „Hochwasser-Check“ zur Verfügung. Zudem ist eine leistungsstarke Versicherung gegen Elementargefahren ein wichtiger Baustein zur persönlichen Existenzsicherung.
(Februar 2020) Im Jahr 2019 haben Stürme, Hagel und Starkregen in Deutschland versicherte Schäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe, Industrie und Kraftfahrzeugen in Höhe von 3,2 Milliarden Euro verursacht. Die Schadenbilanz ist damit zwar leicht unterdurchschnittlich. Dennoch ist eine Elementarversicherung dringend zu empfehlen, so die SIGNAL IDUNA.
In Deutschland sind lediglich 41 Prozent der Gebäude gegen Naturgefahren wie Hochwasser und Überschwemmung versichert.