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Naturgefahrenbilanz 2019 : Viele verzichten auf Elementarschutz

Blog-Eintrag   •   Jul 07, 2020 10:24 CEST

Knapp zehn Millionen Hausbesitzern fehlt in Deutschland der Versicherungsschutz gegen elementare Naturgefahren wie Hochwasser oder Starkregen. Foto: SIGNAL IDUNA

(Juli 2019) Deutschlandweit schlugen Naturgefahren 2019 mit 2,1 Milliarden Euro zu Buche. Darin erfasst sind versicherte Schäden an Häusern und Hausrat sowie bei Gewerbe- und Industriebetrieben. Am härtesten betroffen war Bayern. Das geht aus der regionalen Naturgefahrenbilanz 2019 des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft hervor.

Erweiterte Naturgefahren wie Starkregen oder Hochwasser kosteten die Versicherer rund 300 Millionen Euro. Mit 1,8 Milliarden Euro verursachten Sturm und Hagel im Vorjahr die höchsten Schäden. In Bayern ist im vergangenen Jahr am härtesten von Naturgefahren getroffen worden. Diese verursachten dort versicherte Schäden in Höhe von 675 Millionen Euro. Dahinter folgen Nordrhein-Westfalen und Hessen mit 348 und 208 Millionen Euro.

Der tatsächliche Schaden liegt indes noch höher, denn nicht alle Häuser sind rundum geschützt. Während bundesweit fast alle Wohngebäude gegen Sturm und Hagel abgesichert sind, fehlt knapp zehn Millionen Hausbesitzern der Schutz vor Elementargefahren wie Starkregen oder Hochwasser. Die Versicherungsdichte für Elementarschäden liegt bundesweit bei 45 Prozent. Hausbesitzer und Mieter sollten daher ihren Versicherungsschutz überprüfen und anpassen, empfiehlt die SIGNAL IDUNA.

Die Wohngebäudeversicherung der SIGNAL IDUNA beispielsweise ist in zwei Tarifvarianten zu haben: Basis und Premium. Hinzuversicherbar sind Bausteine wie Elementardeckung, Ableitungsrohre außerhalb des Gebäudes oder auch Smart Home Anlagen. Die Preise variieren abhängig von Größe und Lage des Objektes sowie der gewählten Tariflinie und Bausteine.