Direkt zum Inhalt springen
Der Winter hat auch seine schönen Seiten ... wenn man dabei nicht an die Heizkosten denkt. Foto: Benito Barajas/SIGNAL IDUNA
Der Winter hat auch seine schönen Seiten ... wenn man dabei nicht an die Heizkosten denkt. Foto: Benito Barajas/SIGNAL IDUNA

Blog-Eintrag -

Wenn es kalt wird - Gefahr durch alternative Heizmethoden

(Dezember 2022) Dieses Jahr war es lange Zeit ungewöhnlich mild. Doch der Winter kommt bestimmt. Angesichts der steigenden Preise sehen viele Menschen der Heizperiode mit gemischten Gefühlen entgegen. Infolgedessen machen zum Teil abenteuerliche Vorschläge zum Heizkostensparen in den sozialen Netzwerken die Runde.

Viele alternative Heizmethoden sind aber nicht nur völlig ungeeignet. Sie sind auch gefährlich. Das größte Risiko geht von offenem Feuer aus. So werden derzeit beispielsweise sogenannte Teelichtöfen zum Selberbauen im Netz als noch dazu hippe Alternative angepriesen. Diese aber schaffen es von der Leistung her nicht, einen Raum zu erwärmen. Darüber hinaus bergen sie die Gefahr eines Hitzestaus, bei dem der ganze Ofen in Brand geraten kann. Gasbetriebene Heizstrahler, die in manchen Internetforen ebenfalls als Lösung propagiert werden, haben in geschlossenen Räumen generell nichts zu suchen. Neben dem erhöhten Brandrisiko können in geschlossenen Räumen auch giftige Verbrennungsgase auftreten. Auch ein verstärkter Einsatz von Elektroheizungen und -strahlern ist nicht unproblematisch. Steckdosen und Mehrfachverteiler können bei hoher Dauerbelastung durch Elektroheizungen überhitzen und Feuer fangen.

Auch wenn es verständlich ist, zu versuchen, Heizkosten zu sparen: Auf das Heizen lässt sich nicht verzichten. Denn ansonsten drohen bei Minustemperaturen Frostschäden. Am häufigsten treten in jedem Winter Wasserschäden an Mauerwerk und Mobiliar auf infolge von geplatzten Rohren und geborstenen Heizkörpern. Schließlich hat Eis ein deutlich größeres Volumen als Wasser und entfaltet so in ungeschützten, wasserführenden Anlagen eine im wahrsten Sinne explosive Wirkung. Taut das Wasser dann wieder auf, vergrößert sich das Malheur noch.

Frostschäden vermeiden

Um die Gefahr für Frostschäden schon im Vorfeld zu minimieren, sollten die Räume, insbesondere auch Keller-, Vorrats- und Abstellräume, immer ausreichend beheizt sind. Dies gilt vor allem auch dann, wenn Wohnung oder Haus leer stehen, beispielsweise, weil man im Winterurlaub ist. Der sogenannte Frostwächter reicht nicht unbedingt aus, da er nur dafür sorgt, dass der Heizkörper selbst nicht einfriert. Experten empfehlen daher, das Thermostat immer auf „Eins“ zu stellen. Zudem sollte man die Leitungen im Außenbereich leerlaufen lassen und vom Wasser nehmen.

Eine Wohngebäudeversicherung schützt das Gebäude einschließlich aller fest eingebauten Gegenstände. Hierzu zählen auch Zentralheizungsanlagen und Sanitärinstallationen. Die Wohngebäudeversicherung im Rahmen des Privatschutzprogramms von SIGNAL IDUNA ist in den Tarifvarianten „Basis“ und „Premium“ zu haben. Hierüber sind zum Beispiel auch privat genutzte Garten-, Geräte- und Gewächshäuser, aber auch Garagen und Carports mitversichert. Im Versicherungsschutz von „Premium“ enthalten sind zudem Frost- und Bruchschäden an Rohren der Heizungsanlage und Zuleitungsrohren der Wasserversorgung.

Wird Mobiliar und sonstiges Eigentum des Bewohners beschädigt, ist das ein Fall für die Hausratversicherung. Auch hier hält SIGNAL IDUNA bedarfsgerecht abgestufte Lösungen vor.

Themen

Kategorien

Pressekontakt

Claus Rehse

Claus Rehse

Pressekontakt Pressereferent stv. Pressesprecher Unfall- und Sachversicherungen 0231 135-4245

Zugehörige Meldungen