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Frostbedingte Leitungswasserschäden sind häufig, obwohl sie sich oft leicht vermeiden lassen. Foto: Michal Matlon/unsplash.com
Frostbedingte Leitungswasserschäden sind häufig, obwohl sie sich oft leicht vermeiden lassen. Foto: Michal Matlon/unsplash.com

Blog-Eintrag -

Umsicht kann vor Frostschäden schützen

(Januar/Februar 2022) Wenn die Temperaturen deutlich unter den Gefrierpunkt rutschen, führt dies vielerorts zu Schäden an Heizungen und Wasserleitungen. Daher gehören Wohngebäude- und Hausratversicherung zu den wichtigen Policen für Immobilienbesitzer und Mieter, erinnert die SIGNAL IDUNA.

Jahr für Jahr zahlen die deutschen Versicherer über drei Milliarden Euro für Leitungswasserschäden. Damit hat sich der Aufwand innerhalb der letzten 20 Jahre mehr als verdoppelt. Die von den Versicherern erbrachten Leistungen für frostbedingte Schäden liegen hierbei im langjährigen Durchschnitt zwischen 120 und 150 Millionen Euro. Und das, obwohl Frostschäden oft leicht zu vermeiden sind.

Am häufigsten treten in jedem Winter Wasserschäden an Mauerwerk und Mobiliar auf infolge von geplatzten Rohren und geborstenen Heizkörpern. Schließlich hat Eis ein deutlich größeres Volumen als Wasser und entfaltet so in ungeschützten, wasserführenden Anlagen eine im wahrsten Sinne explosive Wirkung. Taut das Wasser dann wieder auf, vergrößert sich das Malheur noch.

Um die Gefahr für Frostschäden schon im Vorfeld zu minimieren, sollten die Räume, insbesondere auch Keller-, Vorrats- und Abstellräume, immer ausreichend beheizt sind. Dies gilt vor allem auch dann, wenn Wohnung oder Haus leer stehen, beispielsweise, weil man im Winterurlaub ist. Der sogenannte Frostwächter reicht nicht unbedingt aus, da er nur dafür sorgt, dass der Heizkörper selbst nicht einfriert: Die zuführenden Leitungen sind nicht geschützt. Daher sollte man die Leitungen im Außenbereich leerlaufen lassen und vom Wasser nehmen, empfiehlt die SIGNAL IDUNA.

Eine Wohngebäudeversicherung schützt das Gebäude einschließlich aller fest eingebauten Gegenstände. Hierzu zählen auch Zentralheizungsanlagen und Sanitärinstallationen. Die Wohngebäudeversicherung der SIGNAL IDUNA ist in den Tarifvarianten „Pur“, „Basis“ und „Premium“ zu haben. Über „Basis“ und „Premium“ sind zum Beispiel auch privat genutzte Garten-, Geräte- und Gewächshäuser, aber auch Garagen und Carports mitversichert. Im Versicherungsschutz von „Premium“ enthalten sind zudem Frost- und Bruchschäden an Rohren der Heizungsanlage und Zuleitungsrohren der Wasserversorgung.

Wird Mobiliar und sonstiges Eigentum des Bewohners beschädigt, ist das ein Fall für die Hausratversicherung. Auch hier hält die SIGNAL IDUNA bedarfsgerecht abgestufte Lösungen vor.

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Claus Rehse

Claus Rehse

Pressekontakt Pressereferent stv. Pressesprecher Unfall- und Sachversicherungen 0231 135-4245

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