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Für die meisten von uns ist der Solidaritätszuschlag weggefallen. Zusätzliche Mittel, die in die eigene Vorsorge gut investiert sind.
Für die meisten von uns ist der Solidaritätszuschlag weggefallen. Zusätzliche Mittel, die in die eigene Vorsorge gut investiert sind.

Blog-Eintrag -

Tschüs, Soli: Ersparnis für die Vorsorge nutzen

(Februar 2021) Der Jahreswechsel führt traditionell immer auch Änderungen im Gepäck, die sich direkt auf unser Portemonnaie auswirken. Diesmal spendierte uns der Gesetzgeber eine deutliche Ersparnis: Seit dem 1. Januar müssen die meisten von uns den sogenannten „Soli“ nicht mehr zahlen. Damit eröffnen sich Spielräume, um etwas für die eigene Vorsorge zu tun, erinnert die SIGNAL IDUNA.

Seit 1991 gab es den Solidaritätszuschlag: eine zusätzliche Abgabe auf die Einkommens- und Körperschaftssteuer. Eigentlich war dem „Soli“ nur eine beschränkte Lebensdauer beschieden: Er sollte lediglich für ein Jahr erhoben werden, um unter anderem die Kosten der Einheit zu finanzieren. 1995 dann wurde er in eine unbefristete Abgabe umgewandelt die ab 1998 5,5 Prozent der Einkommens-/Körperschaftssteuer betrug.

Nach knapp 30 Jahren heißt es also nun für knapp 90 Prozent der Steuerzahler: „Tschüs, Soli!“ Denn für Bruttojahreseinkommen bis rund 74.400 Euro (Singles) entfällt der Solidaritätszuschlag ganz. Für Ehepaare gilt der doppelte Betrag. Auch wer mehr verdient, hat seit Jahresbeginn mehr in der Geldbörse: Für Jahreseinkommen bis rund 109.800 bzw. 219.600 Euro wird der Soli noch anteilig erhoben, wobei sich der Prozentsatz nach dem Einkommen richtet. Wer mehr verdient muss weiter den vollen Solidaritätszuschlag zahlen.

Wie macht sich nun die Ersparnis in Zahlen bemerkbar? Experten schätzen, dass Ledige monatlich bis zu 78, Verheiratete sogar bis zu 156 Euro mehr zur Verfügung haben. Ein 30-jähriger Alleinstehender beispielsweise mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 3.000 Euro hat seit 1. Januar jeden Monat rund 22 Euro mehr im Portemonnaie.

Diesen Betrag könnte man nun einerseits in den privaten Konsum stecken. Auf der anderen Seite lässt sich das Mehr im Geldbeutel nutzen, seine individuelle Vorsorge aufzustocken, empfiehlt die SIGNAL IDUNA. Etwa mit einer privaten Krankenzusatzversicherung, um seinen gesetzlichen Versicherungsschutz zu ergänzen.

Eine besonders lukrative Möglichkeit bietet sich in der betrieblichen Altersversorgung. Setzt der beispielhafte 30-Jährige den eingesparten Soli mittels Entgeltumwandlung etwa für eine Pensionskassenversorgung ein, können sich deutliche Spareffekte ergeben. Ihm bleibt dann das gleiche Nettogehalt wie vorher. Gleichzeitig profitiert er im Ruhestand aber von seiner betrieblichen Altersversorgung, die die gesetzliche Rente aufbessert.

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