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Wer sich ein Haustier zulegt, muss sich darüber klar sein, dass der Vierbeiner auch im Urlaub versorgt werden will. Foto: SIGNAL IDUNA
Wer sich ein Haustier zulegt, muss sich darüber klar sein, dass der Vierbeiner auch im Urlaub versorgt werden will. Foto: SIGNAL IDUNA

Blog-Eintrag -

Haustiere - Gut betreut auch im Urlaub

(Januar/Februar 2022) Die Corona-Pandemie hat viele Menschen dazu gebracht, sich ein Haustier anzuschaffen. Besonders Hund und Katze sind beliebt. Bald stehen die nächsten Ferien vor der Tür. Wohin also mit dem tierischen Hausgenossen, wenn Frauchen oder Herrchen verreisen? Dazu ein paar Tipps der SIGNAL IDUNA.

Laut Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) wurden im vergangenen Jahr rund zwanzig Prozent mehr Hunde verkauft als vor der Pandemie. Und die Nachfrage nach Haustieren ist im Zuge der Kontaktbeschränkungen generell deutlich nach oben gegangen. Doch will die Anschaffung eines Tieres sehr gut überlegt sein, so die SIGNAL IDUNA, die dringend davon abrät, sich hier von einer spontanen Laune leiten zu lassen. Einer der möglichst im Vorfeld zu klärenden Punkte ist die Urlaubsbetreuung, denn nicht immer können Freunde, Nachbarn oder Verwandte einspringen.

Während Hunde ihre Familien gerne begleiten, fühlen sich Katzen in ihrer gewohnten Umgebung zumeist am wohlsten.

Eine Möglichkeit, das Tier in der Urlaubszeit versorgen zu lassen, sind beispielsweise Katzen- und Hundesitter, die die Tiere für die Feriendauer entweder zu sich nehmen oder sich vor Ort um sie kümmern. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Tierpensionen oder –hotels. Zwar werden die meisten seriös betrieben, doch gibt es auch schwarze Schafe, die ausschließlich auf den schnellen Reibach aus sind. Also: vorher anschauen, und zwar rechtzeitig. Ein gutes Zeichen beispielsweise ist, wenn Hunde auch „Gruppenanschluss“ haben und sich die Mitarbeiter mit den Tieren beschäftigen.

Hundebesitzer, die ihre Ferien in Deutschland oder im EU-Ausland verbringen wollen, sollten im Vorfeld prüfen, ob sie ihren Vierbeiner nicht mitnehmen können. Hier ist als erstes rechtzeitig zu klären, ob beispielsweise das Hotel oder der Vermieter der Ferienwohnung die Mitnahme von Haustieren gestattet.

Für einen eventuellen Grenzübertritt muss das Tier gechipt und gegen Tollwut geimpft sein sowie einen entsprechenden EU-Heimtierausweis mitführen. Die letzte Tollwutimpfung darf nicht länger als zwölf Monate zurückliegen, aber auch nicht weniger als 21 Tage vor Reiseantritt. Darüber hinaus darf das Tier nicht jünger als 15 Wochen sein. Der Besitzer sollte sich rechtzeitig bei seinem Tierarzt über die genauen Fristen und Impfbestimmungen informieren, die sich auch innerhalb der EU unterscheiden können. Darüber hinaus haben nicht alle Hunderassen unbeschränkte Reisefreiheit.

Ebenfalls empfehlenswert ist es, in Abstimmung mit dem Tierarzt, eine kleine Reiseapotheke zusammenzustellen, die zumindest ein Mittel gegen Parasitenbefall und Durchfall beinhalten sollte.

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Claus Rehse

Claus Rehse

Pressekontakt Pressereferent stv. Pressesprecher Unfall- und Sachversicherungen 0231 135-4245

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