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Die private Kranken- und Pflegeversicherung sorgt schon heute für die im Alter steigenden Ausgaben vor und entlastet so die nachfolgenden Generationen. Foto: SIGNAL IDUNA
Die private Kranken- und Pflegeversicherung sorgt schon heute für die im Alter steigenden Ausgaben vor und entlastet so die nachfolgenden Generationen. Foto: SIGNAL IDUNA

Blog-Eintrag -

Die private Krankenversicherung stützt das deutsche Gesundheitssystem

(Januar/Februar 2022) Nachhaltigkeit umfasst nicht nur technisch-ökologische Aspekte, sondern auch soziale. Und wenn es ein Politikfeld gibt, in dem die aktuelle Gesetzgebung die Rechte der nachfolgenden Generationen massiv betrifft, dann ist dies neben dem Klimaschutz die Sozialpolitik.

Dieses Problem zeigt sich auch in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, die seit 2004 über immer höhere – und letztlich schuldenfinanzierte – Bundeszuschüsse gestützt werden müssen. Die jüngeren Generationen werden auf diese Weise stark belastet. Denn: Deutschlands Bevölkerung wird immer älter. Doch sind die im Umlageverfahren erhobenen Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf Renteneinkünfte und sonstige Ruhegelder nicht kostendeckend. Damit müssen letztlich immer weniger Erwerbstätige die Ausgaben der Ruheständler mittragen.

Ganz anders in der privaten Kranken- und Pflegeversicherung: Sie sorgt schon heute für die im Alter steigenden Ausgaben vor und entlastet so die nachfolgenden Generationen – ganz ohne Staatszuschüsse. Das ist praktizierte Nachhaltigkeit und ein funktionierender Generationenvertrag. In der privaten Krankenversicherung (PKV), die Beiträge nach dem Kapitaldeckungsverfahren erhebt, sorgt jede Generation für die eigenen Gesundheits- und Pflegekosten vor. Grundsätzlich gilt, dass die Beiträge der Versicherten von Beginn an so kalkuliert sind, dass sie schon in jungen Jahren selbst Vorsorge für ihre altersbedingt steigenden Gesundheitsausgaben treffen. Deshalb liegen die Beiträge der Privatversicherten anfangs über den zu erwartenden Gesundheitsausgaben ihrer jeweiligen Altersgruppe. Aus den sich daraus ergebenden zusätzlichen Beitragsbestandteilen bilden die Unternehmen die Alterungsrückstellungen. Diese Mittel werden verzinslich angelegt. So finanzieren alle Versicherten mit ihren Beitragsgeldern vom ersten Tag an auch diesen Vorsorge-Anteil mit – also oft schon seit Jahrzehnten.

Die Alterungsrückstellungen beispielsweise betragen mittlerweile rund 300 Milliarden Euro. Und die Versicherungsunternehmen vermehren diese Gelder mit professioneller Kapitalanlage. Die erwirtschafteten Überzinsen fließen wieder direkt in die Alterungsrückstellungen zurück oder werden zur direkten Beitragsentlastung der über 65-Jährigen verwendet.

Die private Krankenversicherung stabilisiert jedoch nicht nur das Gesundheitssystem, sondern ist auch Innovationstreiberin und Lösungsanbieterin. Dies wird am Beispiel der SIGNAL IDUNA Krankenversicherung deutlich. Sie bietet zum Beispiel im Rahmen der „SIGNAL IDUNA Gesundheitswelt“ ihren Versicherten ein großes Leistungsportfolio, das sowohl analoge, digitale als auch hybride Services umfasst. Damit steht SIGNAL IDUNA beispielhaft für einen ganzheitlichen Lösungsanbieter für die individuelle Gesundheit – egal ob gesund, akut oder chronisch erkrankt oder pflegebedürftig.

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Ann-Kathrin Wacker

Ann-Kathrin Wacker

Pressekontakt Pressereferentin stv. Pressesprecherin private Krankenversicherungen 0231 135-2514

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