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Unternehmen müssen ihre IT wetterfest machen, um das steigende Risiko von Cyberangriffen zu minimieren. Foto: Goran Ivos/unsplash.com
Unternehmen müssen ihre IT wetterfest machen, um das steigende Risiko von Cyberangriffen zu minimieren. Foto: Goran Ivos/unsplash.com

Blog-Eintrag -

Cybersicherheit: Deutsche Unternehmen mit Nachholbedarf

(Juli/August2022) Der deutsche Mittelstand wiegt sich hinsichtlich seiner Cyberrisiken in falscher Sicherheit. Dabei hat die Anzahl der Cyberattacken 2021 einen neuen Höchststand erreicht und steigt weiter an. Wer hier seine IT nicht wetterfest macht und auf eine Cyberversicherung verzichtet, geht ein hohes Risiko ein, warnt die SIGNAL IDUNA Gruppe.

Obwohl jeder vierte Mittelständler schon Opfer von Cyberkriminellen geworden ist, sehen zwei Drittel kein hohes Risiko für das eigene Unternehmen, wie eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigt. Die befragten Manager halten ihr Unternehmen oft für umfassend geschützt oder für zu klein, um ins Visier der Kriminellen zu geraten. Viele Handwerksbetriebe beispielsweise meinen, gar nicht digital zu arbeiten. Doch bereits ein E-Mail-Zugang ist ein potenzielles Einfallstor für Cyberkriminelle, so SIGNAL IDUNA. Im Widerspruch dazu steht die allgemeine Risikoeinschätzung: Für den Mittelstand insgesamt gehen drei Viertel der Befragten von einem hohen Risiko erfolgreicher Cyberattacken aus.

Dennoch herrscht Sorglosigkeit vor, und die hinterlässt verbreitete Sicherheitslücken. So erfüllen nach GDV-Angaben 80 Prozent der Mittelständler schon die Basis-Anforderungen an die IT-Sicherheit nicht vollständig. Die Hälfte der Unternehmen habe keinen Notfallplan, ein Drittel keine ausreichenden Datensicherungen. Das Niveau der IT-Sicherheit stagniere seit Jahren, während die Cyberattacken gleichzeitig immer professioneller und häufiger würden.

Hier heißt es nachzuarbeiten, denn eine Cyberattacke kann die wirtschaftliche Existenz eines Unternehmens in kürzester Zeit vernichten. Eine Cyberversicherung kann das Restrisiko eines erfolgreichen Angriffs absichern, setzt aber zumeist ein gewisses Maß an IT-Sicherheit voraus. Eine gute Cyberversicherung muss unter anderem Eigenschäden absichern, damit verbundene Betriebsunterbrechungen und Schäden bei Dritten. Zudem müssen die damit verbundenen Kosten für Fachleute versichert sein, die einen Betrieb wieder ins Laufen bringen oder sich mit Forderungen Dritter befassen müssen wie IT-Forensiker oder Anwälte.

All dies leistet der digitale Schutzschild von SIGNAL IDUNA. Dieser besteht aus zwei Komponenten: Versicherungsschutz durch die Cyber-Police sowie Schadenprävention und -behebung über die optionale Mitgliedschaft im „Perseus Cyber Security Club“. In einer aktuellen Wettbewerbsanalyse der Service Value GmbH und Focus-Money erhielt SIGNAL IDUNA die Bestnote „Sehr gut“. 25 Cyberversicherer wurden aus Kundensicht bewertet. Das Ergebnis basiert auf fast 2.000 Kundenurteilen.

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Claus Rehse

Claus Rehse

Pressekontakt Pressereferent stv. Pressesprecher Unfall- und Sachversicherungen 0231 135-4245

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