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Spritsparen zum Winterausklang

Blog-Eintrag   •   Mär 16, 2015 12:35 CET

(März/April 2015) Gerade zum Winterausklang können Autofahrer Sprit sparen, wenn sie ein paar Kleinigkeiten beachten. Darauf weisen der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) und seine Kooperationspartnerin SIGNAL IDUNA hin.

Im Winter hat sich auch im Kofferraum des Autos allerhand nun überflüssiger Ballast angesammelt. Um Sprit zu sparen, ist sinnvoll, diesen zum Frühlingsbeginn über Bord zu werfen. Gleiches gilt fürs Dach. Hier heißt es: Runter mit Dachbox und Grundträger, sobald der Winterurlaub vorbei ist. Das spart bis zu zwei Liter Sprit bei Autobahngeschwindigkeit, rechnet der ARCD vor. Auch mit Heizungen und Klimaanlage sollte man bewusst umgehen. Da sie zumeist von der motorgetriebenen Lichtmaschine mit Strom versorgt werden, sind sie wahre Spritfresser. Die Faustregel lautet: Pro 100 Watt Energieabgabe benötigt der Motor 0,1 Liter Sprit mehr auf 100 Kilometer. So braucht beispielsweise die Heckscheibenheizung etwa 600 Watt, also 0,6 Liter Kraftstoff.

Unabhängig von der Jahreszeit ist es sinnvoll, den Reifendruck alle zwei Wochen zu überprüfen. Das ist nicht nur ein Spar- sondern vor allem ein Sicherheitsaspekt. Tipp des ARCD: Am besten erhöht man den Luftdruck um 0,2 bar über die Empfehlung des Herstellers. Gerade bei Frost ist dies wichtig, da die Luft im Reifen bei Kälte ein geringeres Volumen hat. Eine leichte Erhöhung senkt den Rollwiderstand und somit den Kraftstoffverbrauch. Aber Vorsicht: Während der Fahrt werden Reifen und Luft wärmer, der Druck erhöht sich. Spezielle Leichtlaufreifen können sich ebenfalls vorteilhaft auswirken, so die SIGNAL IDUNA. Experten gehen aufgrund des geringeren Rollwiderstandes von einer Spritersparnis von rund fünf Prozent aus.

Spritsparend wirkt sich auch eine vorausschauende und gleichmäßige Fahrweise aus. Abstand zum Vordermann halten, beim Zufahren auf eine rote Ampel vorher auskuppeln und das Fahrzeug rollen lassen, sind nur einige Tipps der Experten vom ARCD. Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe verzichtet man möglichst auf einen Kick-down: Mit einem moderaten Gasfuß schaltet die Automatik früher hoch, sodass die Motordrehzahl und damit der Verbrauch gesenkt wird. Nach Erreichen der Geschwindigkeit lupft man den Gasfuß, damit die Automatik in den höchstmöglichen Gang schaltet und die Drehzahl weiter sinkt.