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Saisonkennzeichen bieten Vorteile

News   •   Apr 02, 2015 16:22 CEST

Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes waren 2014 über 1,2 Millionen Motorräder und knapp 750.000 Pkw mit einem Saisonkennzeichen unterwegs. Der Trend weist seit Jahren nach oben: Im Vergleich zum Jahr 2005 ist die Zahl der Saisonkennzeichen für Motorräder um knapp 40 Prozent, für Pkw sogar um über 75 Prozent gestiegen.

Die Zulassung gilt nur für den Zeitraum, der auf den Kennzeichen angegeben ist, und nur für diesen Zeitraum werden auch Kfz-Steuer und Beiträge für die Versicherung fällig. Zudem muss das Motorrad oder Cabrio nicht vor und nach jeder Saison an- und abgemeldet werden – die Gültigkeit der Kennzeichen und der Versicherungsschutz erlöschen nicht, sondern ruhen nur bis zum Start der nächsten Saison. Damit bieten Saisonkennzeichen deutliche Zeit- und Geldvorteile.

Innerhalb der Saison gelten die ganz normalen Bedingungen der Kfz-Haftpflichtversicherung und Kaskoversicherungen, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Wer das Fahrzeug mindestens sechs Monate versichert, profitiert im folgenden Jahr auch von einem höheren Schadenfreiheitsrabatt.

In der sogenannten Ruhephase hat das Fahrzeug auf der Straße nichts zu suchen, es darf hier weder bewegt noch geparkt werden. Der Halter muss das Fahrzeug in einer Garage oder auf einem Abstellplatz parken, der von einer sogenannten Umfriedung – also etwa durch einen Zaun, eine Hecke oder eine Mauer – vom öffentlichen Straßenraum getrennt ist. Ist das Fahrzeug ordnungsgemäß untergebracht, gilt auch außerhalb der Saison die Kfz-Haftpflichtversicherung weiter. Hat der Halter eine Voll- oder Teilkasko- Versicherung abgeschlossen, ist das Fahrzeug gegen Diebstahl und Brand auch im Winter versichert.