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Einkommens- und Verbrauchsstichprobe: 15 Prozent der Haushalte ohne Privathaftpflicht

News   •   Nov 19, 2014 12:31 CET

Bislang verzichten 15 Prozent aller Haushalte in Deutschland auf eine private Haftpflichtversicherung, einen auch von unabhängigen Verbraucherschützern befürworteten, wichtigen Basisschutz. Dies geht aus einer Sonderauswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2013 des Statistischen Bundesamtes fÃür den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor.

Ein fehlender Haftpflichtschutz kann auch für den Geschädigten ein Risiko darstellen. Ist der Verursacher eines Schadens nicht versichert und verfügt über keine sonstigen finanziellen Mittel, kann der Geschädigte seine Ansprüche nicht durchsetzen und bleibt auf seinen Kosten sitzen. Vor diesem Risiko schützt eine Forderungsausfalldeckung, die einige Versicherer wie die SIGNAL IDUNA als Bestandteil einer Haftpflichtversicherung anbieten. Sie übernimmt im Fall eines zahlungsunfähigen Verursachers die entstandenen Kosten.

Für die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) befragt das Statistische Bundesamt alle fünf Jahre rund 60.000 Haushalte in Deutschland insbesondere über ihre Einkommens-, Vermögens- und Schuldensituation sowie ihre Konsumausgaben. Damit zeichnet die EVS ein repräsentatives Bild der Lebenssituation nahezu der Gesamtbevölkerung in Deutschland. In der jüngsten Befragungswelle 2013 wurde erstmals auch die Verbreitung wichtiger Versicherungsarten abgefragt.