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Wissenswertes für die Geldanlage: Haben Ihre Eltern eine Garage?

Blog-Eintrag   •   Jul 12, 2018 08:21 CEST

(Juli/August 2018) Der Volksmund weiß zu berichten: Geld macht nicht glücklich – aber es beruhigt ungemein. Wer dieser Weisheit gemäß leben will, fragt sich unwillkürlich, wie es denn gelingt, zu einem beruhigenden Vermögen zu kommen. Die SIGNAL IDUNA Asset Management GmbH hat sich dazu ein paar Gedanken gemacht.

Die Rangliste der reichsten Deutschen könnte Aufschluss geben über den Weg zum finanziellen Erfolg. Und tatsächlich scheint es zwei immer wiederkehrende Erfolgsfaktoren zu geben: Bei den reichsten Deutschen handelt sich nahezu ausschließlich um Unternehmer oder aber um die Erben solcher.

Während der letztere Weg nur selten unserem Einfluss unterliegt, kann jeder aber den Weg zum Unternehmer beschreiten. Da im deutschen Geldadel eher traditionelle Industrien dominieren, empfiehlt sich für eine Inspiration hinsichtlich des zu gründenden Unternehmens der Blick über den Atlantik. Denn von dort kommen die derzeit alles dominierenden Technologieriesen: Apple, Facebook, Amazon, Microsoft – um nur einige zu nennen. Aber Obacht: Zum US-amerikanischen Gründermythos gehört es, nicht nur eine werthaltige Idee zu haben, sondern diese tunlichst in der Garage der eigenen Eltern umzusetzen.

Deshalb: Haben Sie eine Idee für eine Unternehmung? Und viel wichtiger: Haben Ihre Eltern eine Garage?

Wenn dem nicht so sein sollte, werfen Sie nicht gleich die Flinte ins Korn. Denn übergangsweise – bis es mit der eigenen Unternehmung klappt – können Sie es sich viel einfacher machen: Beteiligen Sie sich doch an den Unternehmen anderer. Vorzugsweise an Firmen, die schon bewiesen haben, dass sie erfolgreich sind – und die den Eindruck erwecken, auch weiterhin erfolgreich zu bleiben.

Möglich ist das, wenn diese Unternehmen die Rechtsform einer Aktiengesellschaft gewählt haben und die Anteile an ihrem Kapital in Form von Aktien an einer Börse handeln lassen. Denn der Erwerb von Aktien steht jedermann offen. Achten Sie allerdings darauf, den Geldbetrag, den Sie für Unternehmensbeteiligungen vorgesehen haben, auf mehrere Firmen bzw. deren Aktien zu verteilen. Denn bei aller Begeisterung für die weiter oben zitierten Erfolgsgeschichten aus der jüngeren Vergangenheit: Ob Apple & Co. auch in zehn Jahren noch das Maß aller Dinge sein werden, weiß niemand sicher vorherzusagen.

Deshalb gilt es zu streuen, um das Risiko einer Fehlinvestition zu reduzieren – also Unternehmenstitel aus verschiedenen Branchen, aber auch Ländern zu erwerben. Zehn bis fünfzehn sollten es mindestens sein. Unternehmen mit Wachstumsphantasie, aber auch Beteiligungen an etablierten Geschäftsmodellen sollten dabei sein. Die Auswahl der vielversprechendsten Titel fällt dabei nicht jedermann leicht. So gibt es alleine fast 800 deutsche, börsennotierte Unternehmen. Weltweit beträgt die Menge ein Vielfaches.

Das kann Anlass sein, einen Teil der eigenen Geldanlage zu delegieren. Statt also einzelne Aktien auszuwählen und zu erwerben, kauft man Anteile an einem oder mehreren in Aktien anlegenden Investmentfonds. Hier kümmert sich ein Fondsmanager hauptberuflich darum, die vielversprechendsten Titel zu selektieren und so zu kombinieren, dass langfristig mit einem Wertzuwachs gerechnet werden kann. Und da die Fondsanteile bequem in einem Depot verwahrt werden können, braucht es auch hierfür auch garantiert keine Garage.

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