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Pikachu und Co.: Auch bei Pokémon Go die Übersicht behalten

Blog-Eintrag   •   Sep 04, 2016 12:12 CEST

(September 2016) Das Smartphone im öffentlichen Raum ist prinzipiell nicht ganz unproblematisch: Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen mit abgelenkten Nutzern. Mit dem derzeitigen, nahezu weltweiten Hype um das Spiel Pokémon Go häufen sich Unfälle und Schadenfälle.

Pokémons sind die Erfindung einer japanischen Spiele- und Konsolenfirma. Die Fantasie-Wesen geistern bereits seit 20 Jahren über Computer und Spielekonsolen. Sie gilt es, einzufangen, zu trainieren und gegeneinander antreten zu lassen. Nun gibt es mit Pokémon Go erstmals eine mobile Version fürs Smartphone, die das Prinzip der „Erweiterten Realität“ nutzt, die also Realität und virtuelle Realität miteinander verknüpft. Hierfür nutzt das Spiel Kamera und GPS-Sensor des Smartphones. So können die einzufangenden Pokémons auf dem Smartphone-Display in der realen Umgebung „erscheinen“, in der sich der Nutzer gerade bewegt.

Im Eifer der Jagd auf Pikachu und Co. haben die hoffnungsvollen Pokémon-Trainer also oft alles andere im Blick, nur nicht den Straßenverkehr oder Nachbars Vorgarten-Rabatten, warnt die SIGNAL IDUNA. Wie ist es aber um den Versicherungsschutz bestellt, wenn etwas passiert? Wer eine Privathaftpflichtversicherung hat, ist im Schadenfall versichert, es sei denn, er richtet einen Schaden vorsätzlich an. Kommt es beim Spielen auf dem Smartphone zu einem schweren Unfall, springt zumeist die private Unfallversicherung ein, sofern vorhanden.

Da auf dem Fahrrad oder am Steuer die Handy-Nutzung verboten ist, gilt dies auch für die Pokémon-Jagd. Hier werden Bußgelder fällig, und zwar 25 Euro auf dem Velo und 60 Euro sowie ein Punkt in Flensburg, wenn man als Autofahrer erwischt wird.

Gegen Pokémon Go ist nichts einzuwenden, denn durch das Spiel kommen etliche Menschen wieder auf den Geschmack von Bewegung. Dennoch sollten Spieler einige Vorsichtsmaßnahmen beachten, so die SIGNAL IDUNA. Dazu gehört beispielsweise, sich nicht alleine in einsame Gegenden locken zu lassen, einen unverfänglichen Nutzernamen zu wählen und keine Screenshots aus dem laufenden Spiel in den Social Media zu posten.

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