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Den Weihnachtsbaum selbst fällen - Nur mit der richtigen Ausrüstung

Blog-Eintrag   •   Okt 30, 2017 10:46 CET

(November 2017) Steht Weihnachten vor der Tür, stellt sich für die meisten von uns jedes Jahr von neuem die Frage: Was für ein Baum soll es diesmal sein? Immer mehr Menschen nehmen Abstand von der Schnittware aus dem Geschäft und schlagen sich „ihren“ Weihnachtsbaum selbst. Die SIGNAL IDUNA hat dazu einige Tipps zusammengestellt.

Ein geschmückter Tannenbaum gehört hierzulande seit mehr als 150 Jahren zum Weihnachtsfest wie das Christkind oder später der Weihnachtsmann. In Bau- und Supermärkten findet der Kunde spätestens ab Mitte Dezember Bäume in reicher Auswahl: von Blaufichte bis Nordmanntanne; mit oder ohne Wurzelballen. Wer’s ganz bequem möchte, greift auf ein künstliches Modell zurück, das sich jedes Jahr reaktivieren lässt.

Doch egal, wie man sich hier entscheidet: Es ist alles ein wenig unspektakulär. Das ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum sich eine steigende Anzahl von Menschen entschließt, selbst Hand anzulegen. Dazu kommt, dass viele Anbieter dem Baumfällen einen weihnachtlichen Event-Charakter verleihen inklusive Glühwein und Gegrilltem. So lässt sich das Besorgen des Tannenbaums mit einem erlebnisreichen Familienausflug verbinden.

Doch bevor es losgeht, sollte man sich entsprechend vorbereiten, so die SIGNAL IDUNA. Dazu muss sich man sich zu allererst klarmachen, dass es untersagt ist, aufs Geratewohl loszuziehen und im Wald einen Baum zu schlagen. Das kann viel Ärger und ein saftiges Bußgeld bescheren. Hier gilt es also, sich an einen der zahlreichen Anbieter zu halten, beispielsweise Baumschulen oder sogenannte Baum- und Tannenhöfe.

Neben warmer Kleidung gehören feste Arbeitshandschuhe und möglichst eine Schutzbrille zur Grundausstattung. Zwar bieten viele Baumbesitzer „Erntewerkzeug“ an, doch sicherheitshalber sollte man eine eigene Handsäge und eine Axt einpacken. Genauso wie ein Netz oder ein Seil, um den Baum später zu verschnüren. Am besten ist es, wenn man mit mehreren Leuten loszieht: Zum einen macht das einfach mehr Spaß, zum zweiten sind helfende Hände immer gut. Dabei immer so arbeiten, dass niemand durch einen fallenden Stamm verletzt wird. Tipp: den Baum vorher schütteln, um ihn von Schmutz und eventuellem Schnee zu befreien. Außerdem sollte man es vermeiden, seine Fällaktion bei schlechten Lichtverhältnissen zu starten.

Ist der Baum gefällt, sollte der Stamm schon mal für den Christbaumständer vorbereitet werden. Beim anschließenden Transport ist zu beachten, dass eine transportierte Last bis zu drei Meter über das Heck des Fahrzeugs herausragen darf, wenn sie maximal 100 Kilometer weit befördert wird. Ragt der Baum nach hinten um mehr als einen Meter über das Auto hinaus, ist das Ende zum Beispiel mit einem roten Schild zu markieren. Dieses muss mindestens 30 mal 30 Zentimeter groß und darf nicht höher als 1,50 Meter angebracht sein.

Ob man sich schlussendlich für einen Weihnachtsbaum aus dem Baumarkt entscheidet, oder sich selbst einen schlägt: In jedem Fall sinnvoll ist eine private Unfallversicherung, rät die SIGNAL IDUNA. Sie ergänzt den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz und leistet auch bei Freizeitunfällen.

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