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Cyber-Sicherheit für den Mittelstand: Die Firmen-IT fit machen gegen Kriminelle

Blog-Eintrag   •   Mai 03, 2018 10:00 CEST

Dr. Andreas Reinhold, SIGNAL IDUNA: Auch Mittelständler sollten das Thema Cybersicherheit ernstnehmen.

(Mai 2018) Cybersicherheit ist nicht nur für IT-Unternehmen oder große Industriebetriebe eine Herausforderung, die immer mehr in den Fokus rückt. Auch Mittelständler sollten dieses Thema nicht auf die leichte Schulter nehmen, warnt die SIGNAL IDUNA.

Gerade in Deutschland sind kleine und mittelständische Betriebe auch aus Handwerk und Handel in der überwiegenden Mehrzahl online unterwegs. Das birgt neben Chancen auch die verstärkte Gefahr, Opfer von Cyber-Kriminellen zu werden. Und diese Gefahr ist durchaus konkret: Deutschland verzeichnet aus diesem Grund im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt weltweit die höchsten Verluste durch Cyberkriminalität. „Die durchschnittliche Schadenhöhe, die kleinen und mittleren Unternehmen durch Cyber-Attacken erwachsen, belaufen sich auf rund 46.000 Euro“, so Dr. Andreas Reinhold, bei der SIGNAL IDUNA als Bereichsleiter unter anderem zuständig für das Produktmanagement in der Sach-Haftpflichtversicherung.

Daher sollte kein mittelständischer Betrieb darauf verzichten, seine IT ausreichend zu sichern. Dazu gehört es beispielsweise zu allererst, einen Virenschutz und eine Firewall zu installieren und immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. Ebenfalls ein Muss: die regelmäßige Sicherungskopie. Experten empfehlen, mindestens einmal wöchentlich seine Daten zu sichern. Dies kann zum Beispiel auf einer externen Festplatte geschehen. Eine weitere Kopie sollte außerhalb der Firmenräume deponiert sein, um zum Beispiel nach einem Brand oder Wasserrohrbruch wieder auf die Daten zugreifen zu können.

Kleinen und mittleren Unternehmen gibt die SIGNAL IDUNA zusammen mit dem auf Cyber-Security spezialisierten Start-up Perseus einen digitalen Schutzschild in die Hand. Dieser Schutzschild vereinigt in sich die Komponenten Prävention und Absicherung und legt dabei viel Wert auf aktive Schadenbegrenzung. So entstand in Kooperation mit Perseus die Idee des „Perseus Cyber Security Clubs“, der unter anderem Schulungen für die Mitarbeiter anbietet. Letztere sind ein entscheidender Faktor für die Cyber-Sicherheit in einem Betrieb: Man muss sie daher für das Thema sensibilisieren.

Die Komponente „Absicherung“ deckt die CyberPolice der SIGNAL IDUNA ab. Dr. Reinhold: „Der Schutz umfasst jedoch nicht nur die reine Versicherungsleistung, sondern auch aktive Hilfestellung im Schadenfall.“ So bietet eine mit IT-Experten besetzte telefonische Hotline ambulante Soforthilfe. Darüber hinaus steht ein bundesweites Expertennetzwerk bereit. Dieses begleitet die Kunden vor Ort so lange, bis das Problem gelöst ist.

Über die CyberPolice versichert sind unter anderem die Kosten für die Fachleute, die Art und Umfang des Schadens beurteilen und ihn beheben, sogenannte Forensiker, sowie eventuelle Schadenersatzansprüche. Zudem deckt der Versicherungsschutz Schäden ab, die aufgrund von Fahrlässigkeit entstehen, weil man zum Beispiel verseuchte E-Mailanhänge geöffnet hat. Ebenfalls versichert: die Kosten für Rechtsberatung und Krisen-Management, um den guten Ruf des Unternehmens wiederherzustellen. Optional sind darüber hinaus die Kosten für die Betriebsunterbrechung versicherbar.

Weitere Infos:

Digitaler Schutzschild:
www.signal-iduna.de/cyber.php
www.digitaler-schutzschild.de

GDV:
www.gdv.de/de/themen/schwerpunkte/cybersecurity

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